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Wichtige Persönlichkeiten

Wichtige Persönlichkeiten

Im Laufe ihrer bunten Geschichte brachte die Insel Lesvos einige bedeutende Persönlichkeiten hervor.
Da war Stratis Eleftheriadis, welche eine bedeutende Persönlichkeit in der modernen Kunst wurde.
Eine anderer war Benjamin Karres. Als Patriot war er in der „Freundlichen Gesellschaft“ verwickelt,
eine Bewegung welche sich zu Ziel setzte die Türkische Okkupation zu beenden und auf eine
Befreiung Griechenlands zielte.
Oder Pittakos, einer der sieben Weisen der Antike, kam ursprünglich aus Mytilini (648 v. Chr.).
Terpander, ein hier geborener Poet und Musiker aus Antissa in Lesvos.
Ebenso Theophanes und natürlich Theophilos, den berühmten Maler.

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Stratis Elethariadis

Stratis Eleftheriadis – Teriade wurde 1897 in Mytilini geboren und starb 1983 in Paris. Mit 18 Jahren verließ er Griechenland in Richtung Paris um dort Jura zu studieren. Seine wahre Leidenschaft war jedoch die Kunsttheorie und die Kunstkritik. In seiner Zeit in Paris kam gerade die moderne Kunst auf und er wurde ein Mitglied des Kreises der jungen Pioniere in dieser Kunstrichtung. Er trat einer dauerhaft bedeutenden Zusammenarbeit mit etablierten Verlegern der modernen Kunst bei. Er selbst blieb sich treu und veröffentlichte regelmäßig Artikel und Bücher über Kunst. Nachdem er für viele Jahre bekannt und akzeptiert war eröffnete er 1937 seinen eigenen Verlag, VERVE.

Eine seiner bedeutendsten taten war die Bekanntmachung des Künstlers Theophilos.
Es ist ihm zu verdanken das seine einzigartigen Arbeiten erhalten blieben. Es ist bekannt das Theophilos
seine Arbeiten auf Leinwänden festhielt nachdem ihm Teriade dazu überzeugte und ihn darin materiell unterstützte.
1964 finanzierte Teriade das Theophilos-Museum in Lesvos undspendete es später der Stadt Mytilini.


Benjamin Karres

Benjamin Karres (Venjamin Karres) ist einer der wichtigsten und attraktivstem Charaktere, dem der Titel
“Lehrer der Nation” gegeben wurde. Geboren wurde er in Megalorchori in Lesvos (1762) und studierte
später in Kydonies und in Europa. Seine Studien beinhalteten Mathematik, Physik, Astronomie und
Philosophie. Er arbeitete als Direktor in der Evaggeliki Schule von Smyrna, dem zweitwichtigstem
griechischem Zentrum während der türkischen Okkupation. Er war fasziniert von der europäischem Aufklärung und brachte die moderne Philosophie und die Lehren der Physik nach Griechenland.
Als Patriot war er in der „Freundlichen Gemeinschaft“ tätig, einer Organisation zum Sturze der türkischen Okkupation.
Als die Freiheitskämpfe starteten war er teil der Streitkräfte von Epidavros und Astros.

Pittakos

Pittakos war einer der sieben Weisen der antike und kam ursprünglich aus Mytilini (648 v. Chr.). Er war den Aristokraten treu ergeben und arbeitete im öffentlichem Dienst und nahm an vielen Kriegen Teil und wurde schließlich zum General ernannt. Er war berühmt für seinen unnachgiebigen Charakter und seinen
Anstand bekannt. Seine Popularität war so hoch, dass die Einwohner von Lesvos ihn mit einem gesetzlichem Anspruch zur Herrschaft ausstatten, eine Art gewählter Diktator. Er erließ viele neue Gesetze und gewährte seinen Gegnern Amnesie, in dem Glauben das zu Vergeben besser sei als Bestraffung. nach 10 Jahren Herrschaft gab er die Macht freiwillig wieder ab.
Die Einwohner Mytilinis übergaben ihm ein großes Stück Land zu Ehren seiner Verdienste, den Pittakean Plot, von dem er jedoch nur den Teil annahm wie weit er seinen Speer werfen konnte und sagte, dass dies ein faires Geschäft genug ist.


Sappho

Sappho  (630 v. Chr. bis 612 v. Chr.) war eine antike griechische Dichterin und gilt als bedeutendste Lyrikerin des klassischen Altertums. Sie lebte in Mytilini auf der Insel Lesvos, einem kulturellen Zentrum des 7. Jahrhunderts v. Chr. Das Leben der Sappho ist nur in späten Legenden aufgezeichnet.
Demnach entstammte sie einem alten mytilinischen Adelsgeschlecht und musste aus politischen Gründen nach Sizilien fliehen. Um das Jahr 591 v. Chr. kehrte sie nach Lesvos zurück und rief dort eine Gruppe von Schülerinnen zusammen.
Dass sie sich aus unerwiderter Liebe von einem Felsen gestürzt haben soll, ist vermutlich eine erst in christlicher Zeit entstandene Legende.

Zu ihrem Werk gehörten Götterhymnen, Hochzeits- und Liebeslieder, von denen leider nur wenige, zu meist als Fragmente erhalten sind. Besonders gerühmt wurde ihre klare und ausdrucksstarke Sprache, durch die sie unter anderem zum Vorbild des römischen Dichters Horaz wurde. Platon schätzte ihre Lyrik so sehr, dass er Sappho als zehnte Muse bezeichnete.
Die vierzeilige sapphische Strophe ist nach ihr benannt und geht vermutlich auch auf sie zurück.
Dass viele ihrer Lieder homoerotischen Inhaltes sind und sich auf die Liebe zwischen Frauen beziehen, lässt sich noch heute an den Bezeichnungen "lesbisch" und etwas seltener "sapphisch" erkennen, die für erotisch gefärbte Liebesbeziehungen zwischen Frauen gebraucht werden. Sappho war mit einem reichen Kaufmann verheiratet und hatte eine Tochter namens Kleis. Es hieß, sie sei klein und dunkelhaarig gewesen.


Terpander (712 - c. 645 v. Chr.)

Den Aufzeichnungen von Strabo nach war Terpander ein einheimischer Poet und Musiker aus Antissa in Lesvos. Es wird gesagt er habe ein Instrument mit dem Namen „Kithara“ erfunden, eine Art Lyre mit 7 Seiten. Dafür hat er die 4 Seiten einer Lyre um 3 Seiten erweitert. Terpender hat bei der 26ten Olympiad in Sparta einen Musikpreis für dieses Instrument gewonnen und später eine Musikschule dafür gegründet. Dazu hat er ein neues Notensystem erfunden. Es wird gesagt Terpander hat die erste Musikschule in Sparta gegründet. Es wird auch gesagt er hätte Lieder, die eine große Ähnlichkeit zu den Hymnen von Homer aufweisen, gesungen. Dazu ist er bekannt als Gründer der lyrischen Poesie.

Theophanes

Der römische Zeithistoriker Theophanes (100 v. Chr.) wurde in Mytilini geboren. Er begleitete Pompei bei einer militärischen Operation in Kleinasien und schrieb darüber. Dies brachte ihm die Rechte eines römischen Staatsbürger ein. Strabo berichtete das Pompei ihm so sehr vertraute, dass er niemals etwas getan hätte ohne Theophanes vorher um Rat zu fragen. Theophanes nutzte seine guten Verbindungen zu Pompei um seiner Heimatstadt Vorzüge zu verschaffen. Nach der Rückkehr von Asien im Jahre 62 v. Chr. wurde die Stadt unabhängig und erhielt überschwängliche Verschönerungen geschenkt. Die Einwohner Mytilinis ehrten Theophanes mit einer Münze die sein Konterfrei zeigt.

Theophilos

Theophilos Chatzimichael wurde 1873 in Vareia in der nähe von Mytilini geboren. 1934 starb er an einer Lebensmittelvergiftung. Seine arbeiten sind besonders durch die Geschichte, Mythologie, Natur und Leben inspiriert. Sie sind berühmt für ihre Einfachheit, aber auch für die expressiven Einflüsse und ihren farblichen Kombinationen. Heutzutage sind die Zeichnungen sehr schwierig zu finden was ihren Wert sehr gesteigert hat. Grosse Stiftungen in Europa und Amerika haben seine Arbeiten bei Lloyd’s in London hoch versichern lassen.

Er malte seine Bilder auf Türen, Wänden, Fenstern, Häusern und anderen Dingen. Dadurch sind sehr viele seiner Arbeiten mit der Zeit zerstört und verloren gegangen. Teriade, der bekannte Kunsthistoriker, machte ihn berühmt und unterstützte ihn mit Materialien damit er auch auf Leinwänden malen konnte.


Stratis Myrivillis, der bekannte Schriftsteller von Lesvos schrieb über Theophilos folgendes:

Er war ein seltsamer Mann und die Leute hielten ihn für halb verrückt. Er streunte alleine in seinem dreckigem Kilt umher. Sie wundern sich vermutlich wie es dazu kommt das ein Inselbewohner einen Kilt trägt? Ganz einfach:

Der Karneval dauerte bei ihm einfach länger, so konnte er einen Kilt tragen. Manchmal kleidete er sich wie ein Makedonier, manchmal wie ein griechischer Soldat. In einigen Karnevals verkleidete er sich mit seinen Freunden als die Götter der Olymps.


Aus dem Buch Vasilis Arvanitis von Stratis Myrivilis, geschrieben im Jahre 1934:
Kein anderer Volkskünstler wurde seit seinem Tod so geehrt wie der Tagträumer Theophilos.



 

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